Da fast überall der notwendige Platz fehlte, waren die Inseln kurz und schmal, zum Beispiel bei der Haltestelle Rennweg, die sich damals noch an der Einmündung des Rennwegs befand. Für die anstehende Einführung der Mirage-Züge in Doppeltraktion war eine Verlängerung der Insel nicht möglich, weshalb die Haltestelle 1966 weiter seewärts verschoben und mit der Haltestelle Augustinergasse zusammengelegt wurde, wobei dieser Abschnitt der Bahnhofstrasse auch gleich vom Autoverkehr befreit wurde.
Selbst bei der Rollmaterialbeschaffung spielte die Länge der Haltestellen eine Rolle. Sowohl Pony wie Cobra wurden so dimensioniert, dass sie auch die kurzen Inseln u. a. am Kunsthaus bedienen können. Beim 43 m langen Flexity ist das nicht mehr der Fall; es kann daher auf den Linien 6, 8 und 9 nicht planmässig eingesetzt werden. Wo immer möglich, wurden die Inseln bei einem Umbau den längeren Zügen angepasst. Auch die zunehmende Möblierung mit Abfalleimer, Sitzgelegenheiten, Billettautomaten, Infosystemen und Wartehallen zwang zu grösserer Dimension der Haltestelleninseln.