Die frei übertragbare Regenbogenkarte wurde sofort ein Renner. Familien schafften sie an und verwendeten sie beispielsweise so: Tagsüber fuhr der Vater damit zur Arbeit, am Abend schnappte sie sich der Junior für den Ausgang, am Samstag nahm sie die Mutter zum Einkaufen und während den Ferien lieh man sie der Grossmutter aus. Firmen kauften sie für die Botengänge der Angestellten. Der TCS gab sie den Mitgliedern vergünstigt ab. Firmen wurden angeschrieben, um sie zu motivieren, die Karte ihren Mitarbeitern verbilligt abzugeben. Für die allgemeine Motivation stellten die VBZ am Paradeplatz, Bellevue, Stauffacher und Central «Regenbogen-Barometer» auf, auf denen mit farbigen Klötzen die Höhe der verkauften Regenbogenkarten angezeigt wurde. Die Begeisterung war gross, der Erfolg durchschlagend, so dass das Parlament die definitive Einführung beschloss.
Für das Jahresabo wagte man eine Preissenkung, es gab nun einen Gratismonat, was den Absatz verdoppelte. Im Januar 1987 wurden erstmals über 100 000 Monatsmarken verkauft. Die Fahrgastzahlen nahmen erfreulich zu, nachdem in der Zeit vor der Einführung eine Stagnation zu beklagen war.