Jürg Aeschlimann
Prellbock Verlag
144 Seiten, 210 Schwarzweiss- und Farbfotos, Karten und Tabellen.
Broschur, 17 x 23 cm.

1898 fuhren die ersten dampfbetriebenen Züge der meterspurigen Bern–Muri–Gümligen–Worb-Bahn (BMGWB, später BWB) zwischen Bern Kirchenfeld und Worb Dorf. 1910 erfolgte die Elektrifikation. 1913 eröffnete die elektrische Worblentalbahn (WT) die Linie von Worb Dorf nach Bern Militärplatz. 1915 folgte die Verlängerung über die Tramgleise bis zum Kornhausplatz in Bern. 1927 fusionierten beide Gesellschaften zu den Vereinigten Bern–Worb-Bahnen (VBW), deren beide Streckenäste mit der Berner Strassenbahn verknüpft blieben. Über die Güterstrecke nach Worblaufen wurde der zweite Ast 1974 umgelegt, womit das Worblental direkt mit dem unterirdischen Bahnhof Bern der Solothurn-Zollikofen-Bern-Bahn verbunden war. VBW und SZB fusionierten 1984 zum Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS), der schweizweit zu den Schrittmachern im öffentlichen Agglomerationsverkehr zählt. 1987 bzw. 2010 folgte die Umstellung der Gümligerlinie auf Trambetrieb. Neben der interessanten Entwicklung von Anlagen und Betrieb widmet sich die reichbebilderte Broschüre auch dem sehr abwechslungsreichen Rollmaterial des Personen- und Güterverkehrs.

CHF 30.00